Eisenstädter Autofrühling / 9. bis 11. März 2018, Eisenstadt

Eisenstädter Autofrühling

Tage der offenen Türen bei allen Eisenstädter Top-Autohäusern Freitag, 10. bis Sonntag, 12. März 2017

Wie funktioniert ein Hybridmotor?

Ein Hybridelektrokraftfahrzeug (Hybrid Electric Vehicle, HEV) ist ein Kraftfahrzeug, das von mindestens einem Elektromotor und einem weiteren Energiewandler angetrieben wird und die Energie aus einem Betriebskraftstofftank und einer Speichereinrichtung (im Fahrzeug) für elektrische Energie bezieht.

Die entsprechende EU-Richtlinie bezeichnet das als Hybridelektrofahrzeug. Meist wird nur von Hybridfahrzeug, Hybridauto oder Fahrzeug mit Hybridantrieb gesprochen. Ein Hybridantrieb kann in vielen unterschiedlichen Variationen gestaltet werden. Im Serienautomobilbau wird er eingesetzt, um die Effizienz zu verbessern, den fossilen Kraftstoffverbrauch zu verringern oder die Leistung im niedrigen Drehzahlbereich zu steigern. Gegenwärtig werden Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren und Akkumulatoren kombiniert, es lassen sich aber beispielsweise auch Brennstoffzellen beziehungsweise Doppelschicht-Kondensatoren einsetzen.

Die Transport-Abteilung der UN-Wirtschaftskommission für Europa definierte 2003 den Begriff wie folgt: Hybridfahrzeug bezeichnet ein Fahrzeug, das mindestens zwei Energieumwandler und zwei Energiespeichersysteme im Fahrzeug eingebaut hat, um es anzutreiben.

Der Verbrennungsmotor spielt seine Stärken aus, wenn Kraft, Geschwindigkeit und hohe Reichweiten gefordert sind, allerdings arbeitet er mit Abgas- und Lärmemissionen und verbraucht  Öl-Ressourcen. Seine Energiebilanz ist schlecht, der überwiegende Teil der erzeugten Energie wird nicht zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt, sondern verpufft ungenutzt als Hitze. Der Elektromotor fährt abgasfrei und nahezu lautlos, er hat allerdings meist nur eine geringe Reichweite.

Die Idee der Hybridtechnologie ist, die zwei Antriebskonzepte miteinander zu verknüpfen. In einem Fahrzeug sind beide Motoren eingebaut, die über ein Steuergerät verbunden sind. Dazu kommt ein Generator, der die für den Elektroantrieb notwendigen Batterien wieder auflädt.

Damit beide Antriebe ihre Vorteile ausspielen können, werden sie abwechselnd oder auch gemeinsam genutzt. Ein dauernder Parallelbetrieb hätte keine Vorteile. So werden die beiden Antriebsquellen in typischen Fahrsituationen genutzt:

Anfahren und Fahren mit geringer Geschwindigkeit: Hier wird der Elektromotor eingesetzt. Beim Anfahren und beim Fahren mit geringer Geschwindigkeit ist der Elektroantrieb vorteilhaft, der Verbrennungsmotor wird nicht benötigt. Da diese Situation typisch für den Stadtverkehr mit geringen Geschwindigkeiten und Stop-and-Go-Verkehr ist, werden gleichzeitig Lärm- und Abgasbelastung in der Stadt reduziert.

Gleichmäßige Fahrt: Bei gleichmäßiger Fahrt übernimmt der Verbrennungsmotor die Energieerzeugung und treibt das Hybridauto an. Falls es notwendig ist, wird zusätzlich noch die Batterie des Elektromotors aufgeladen.

Kraftvolle Beschleunigung: Wenn plötzliche starke Kraftentfaltung gefordert ist, zum Beispiel bei Überholvorgängen auf Landstraßen, arbeiten beide Motoren zusammen. Die Batterie speist zusätzliche Energie ein, um die Leistung zu erhöhen.

Abbremsen und Gefällefahrt: In dieser Situation wird keine Antriebsenergie benötigt, es muss im Gegenteil sogar Bewegungsenergie abgebaut werden. Beim Hybridfahrzeug wird beim Bremsen und im Schiebebetrieb bei Gefällefahrten der Elektromotor zum Generator. Er nutzt die Energie, die sonst verloren ginge, zum Aufladen seiner Batterien.

Mehr Infos: http://www.wissen.de/wie-funktioniert-ein-hybridmotor oder http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridelektrokraftfahrzeug

(Stand 1. Februar 2014)